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Natural microbiota-based mouse models: a platform to fast-track translation of fundamental discoveries into the clinic

Natural microbiota-based mouse models: a platform to fast-track translation of fundamental discoveries into the clinic

Neue Publikation - Mausmodelle mit natürlicher Mikrobiota für eine bessere Übertragbarkeit auf den Menschen

Wie gut lassen sich Erkenntnisse aus Mausmodellen auf den Menschen übertragen? Unsere Publikation zeigt, warum die natürliche Mikrobiota dabei eine entscheidende Rolle spielt und wie sie dazu beitragen kann, Mausmodelle humanrelevanter und präklinische Forschung aussagekräftiger zu machen

Konventionelle Labormäuse sind aus der biomedizinischen Forschung nicht wegzudenken. Gleichzeitig unterscheiden sie sich in einem wichtigen Punkt deutlich vom Menschen: Ihre mikrobielle Umwelt ist stark reduziert. Dabei prägt die Mikrobiota zahlreiche Aspekte der Physiologie und des Immunsystems und beeinflusst, wie Organismen auf Infektionen, Therapien oder Impfungen reagieren.

In unserer Publikation beleuchten wir Mausmodelle mit natürlicher Mikrobiota als Plattform für translationale biomedizinische Forschung. Solche Modelle – darunter Wildlings – besitzen eine vielfältigere, natürlich entstandene Mikrobiota und zeigen immunologische Eigenschaften, die dem erfahrenen Immunsystem erwachsener Menschen näherkommen. Dadurch können sie die Vorhersagekraft präklinischer Studien verbessern und neue Einblicke in Krankheitsmechanismen ermöglichen.

Anhand verschiedener Forschungsbereiche zeigen wir das Potenzial dieser Modelle für die Untersuchung von Therapeutika, Infektionskrankheiten, Allergien, Autoimmun- und Entzündungserkrankungen, Impfungen sowie neurologischen Erkrankungen. Gleichzeitig können natürliche Mikrobiota-basierte Modelle zu einer höheren Reproduzierbarkeit und einer besseren Übertragbarkeit experimenteller Ergebnisse auf den Menschen beitragen.

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